Gesundheitswesen & Medizin

Medizinische Stromversorgung für Kliniken und Pflegeeinrichtungen

Die medizinische Stromversorgung muss Patienten auch bei Netzausfall schützen – mit festgelegten Umschaltzeiten je nach Bereich. AKKURAT plant, errichtet und wartet Sicherheitsstromversorgung, USV und Notstromaggregate für Krankenhäuser, MVZ, Pflegeeinrichtungen und Labore.
Planung, Errichtung und Service aus Radebeul bei Dresden.
Regional für Sie im Einsatz – von Jena bis Görlitz, vom Erzgebirge bis Berlin.

Welche Lösung brauchen Sie für Ihre Einrichtung?

Kurze Umschaltung

USV und batteriegestützte Versorgung

Für Verbraucher, die innerhalb von höchstens 0,5 Sekunden wieder versorgt sein müssen, planen und errichten wir USV-Systeme und batteriegestützte Sicherheitsstromversorgungen.
Langzeitversorgung

Notstromaggregat für das ganze Haus

Ein Dieselaggregat versorgt die Sicherheitsstromverbraucher über Stunden. Wir planen, errichten, warten und prüfen Netzersatzanlagen – einschließlich Probeläufen unter Last.
Flucht und Rettung

Licht für Rettungswege und Stationen

Rettungswege, Treppenräume und Stationen brauchen bei Netzausfall Licht. Wir planen, errichten und prüfen Sicherheitsbeleuchtung – zertifiziert für Inotec und Schuster.

Referenzkunden aus unserem Notstrombereich

Logo Flughafen Dresden
Logo Deutscher Bundestag
Logo Infineon
Logo Universitätsklinikum Dresden
Logo HZDR
Seit 1996

Erfahrung mit Notstrom

AKKURAT – Gesicherte Stromversorgungen GmbH.
Radebeul bei Dresden

Regional erreichbar

Persönliche Abstimmung für Ihr Projekt und Ihre Anlage.
Planung bis Service

Ein Ansprechpartner

Errichtung, Inbetriebnahme und Betreuung zusammengedacht.
Anforderungen

Was die medizinische Stromversorgung leisten muss

Die Anforderungen richten sich danach, wie stark Patienten von einer Unterbrechung betroffen wären. DIN VDE 0100-710 teilt medizinisch genutzte Bereiche dafür in die Gruppen 0, 1 und 2 ein. Für Einrichtungen für Sicherheitszwecke allgemein gilt zudem DIN VDE 0100-560.

Gruppen 0, 1 und 2

In Bereichen der Gruppe 1 darf eine Unterbrechung der Stromversorgung die Patientensicherheit nicht gefährden. In Gruppe-2-Bereichen wie OP-Sälen und Intensivstationen kann sie das Leben des Patienten gefährden – entsprechend hoch sind die Anforderungen.

Umschaltzeiten nach Verbraucher

Die Norm unterscheidet Stromquellen mit Umschaltzeiten von höchstens 0,5 Sekunden, höchstens 15 Sekunden und mehr als 15 Sekunden. OP-Leuchten etwa müssen innerhalb von 0,5 Sekunden weiterversorgt werden, viele andere Verbraucher innerhalb von 15 Sekunden.

Medizinisches IT-System in Gruppe 2

In Gruppe-2-Bereichen werden die Stromkreise für medizinische Geräte als IT-System mit Isolationsüberwachung ausgeführt. Ein erster Isolationsfehler wird gemeldet, ohne dass die Versorgung abschaltet.
Technischer Überblick

USV im OP-Saal, BSV und Aggregat im Zusammenspiel

Die Versorgung medizinischer Einrichtungen besteht meist aus mehreren Stufen. Batteriegestützte Systeme überbrücken die ersten Sekunden, das Notstromaggregat übernimmt die Langzeitversorgung, und die Sicherheitsbeleuchtung hält Wege und Räume begehbar.

Medizinische USV und BSV-Anlagen

Für Verbraucher mit Umschaltzeiten von höchstens 0,5 Sekunden – etwa OP-Leuchten – kommen batteriegestützte Systeme zum Einsatz. Früher als zusätzliche Sicherheitsstromversorgung (ZSV) bezeichnet, spricht man heute von BSV-Anlagen nach DIN VDE 0558-507. Eine medizinische USV versorgt darüber hinaus empfindliche Geräte ohne Unterbrechung.

Notstromaggregat für die Langzeitversorgung

Das Aggregat übernimmt die Sicherheitsstromverbraucher, die innerhalb von 15 Sekunden wieder versorgt sein müssen, und trägt sie über Stunden. Wie lange die Versorgung mindestens reichen muss, hängt unter anderem davon ab, ob Behandlungen sicher beendet und Bereiche geräumt werden können.

Batterien als kritische Komponente

USV- und BSV-Anlagen sind nur so zuverlässig wie ihre Batterien. Wir prüfen, warten und tauschen stationäre Batterieanlagen herstellerübergreifend und dokumentieren ihren Zustand.

Welche Bereiche brauchen welche Umschaltzeit?
Das ergibt sich aus der Einteilung der Räume in Gruppen und aus den angeschlossenen Geräten. Grundlage ist eine Raum- und Verbraucherliste, die Planer, Betreiber und medizinisches Personal gemeinsam abstimmen. Worauf es dabei im Krankenhaus ankommt, beschreibt unser Beitrag zur gesicherten Stromversorgung für Krankenhäuser.

Wie lässt sich die Versorgung redundant aufbauen?
Mit mehreren USV-Modulen, getrennten Versorgungspfaden und einer abgestimmten Kombination aus Batterie und Aggregat. Wie das im Alltag einer Gesundheitseinrichtung aussieht, zeigt unser Praxisbericht zur batteriegestützten und redundanten Stromversorgung.

Planung & Errichtung

Normgerecht planen, sauber dokumentieren

Wir stimmen mit Ihnen und Ihren Fachplanern ab, welche Verbraucher an welche Stromquelle gehören und welche Umschaltzeiten gelten. Bei Umbau und Erneuerung planen wir die Umstellung so, dass der Betrieb der Einrichtung weiterlaufen kann. Zu unseren Kunden zählt das Universitätsklinikum Dresden.

Das klären wir mit Ihnen

  • Raumgruppen und angeschlossene Verbraucher
  • Umschaltzeiten je Verbrauchergruppe
  • Mindestversorgungsdauer von BSV und Aggregat
  • Umbau im laufenden Betrieb
  • Prüf- und Wartungsdokumentation
Wartung & Betreuung

Prüfen, warten, dokumentieren

Sicherheitsstromversorgungen in medizinischen Einrichtungen werden regelmäßig geprüft, und jede Prüfung und Wartung ist zu dokumentieren. Wir übernehmen Wartung und Prüfung von USV, BSV, Aggregat und Sicherheitsbeleuchtung und liefern die Nachweise für Ihre Unterlagen.
Wir melden uns, wenn Wartungen fällig werden, Batterien das Ende ihrer Lebensdauer erreichen oder Ersatzteile abgekündigt sind. 24/7-Service ist nach Vereinbarung möglich.

Service passend zu Ihrem Betrieb

Fernmonitoring nach Vereinbarung
Optional sind stündliche Zustandsabfragen über einen IoT-Router möglich. Anbindung, Auswertung und Vorgehen bei Auffälligkeiten stimmen wir vorab ab.
24/7 und Reaktionszeiten ab 2 Stunden
Je nach Standort und separat vereinbartem Serviceumfang möglich. Diese Leistungen gehören nicht zum Standardumfang.
Gut zu wissen

Häufige Fragen zur medizinischen Stromversorgung

Die Norm enthält besondere Anforderungen an Niederspannungsanlagen in medizinisch genutzten Bereichen. Sie teilt Räume in die Gruppen 0, 1 und 2 ein und legt fest, wie Schutzmaßnahmen und Sicherheitsstromversorgung je nach Gruppe auszuführen sind. Ergänzend gilt DIN VDE 0100-560 für Einrichtungen für Sicherheitszwecke.

Beide Begriffe meinen eine batteriegestützte Sicherheitsstromversorgung für sehr kurze Umschaltzeiten. „Zusätzliche Sicherheitsstromversorgung“ (ZSV) ist die ältere Bezeichnung, heute spricht man von BSV-Anlagen nach DIN VDE 0558-507. Typische Verbraucher sind OP-Leuchten.

In der Regel nicht. Die USV überbrückt die Zeit bis zum Start des Aggregats und schützt empfindliche Geräte vor Netzstörungen; die Versorgung über Stunden übernimmt das Aggregat. Beide Systeme müssen aufeinander abgestimmt sein. Für Krankenhäuser, die als kritische Anlage gelten, können Vorgaben aus dem KRITIS-Recht hinzukommen – mehr dazu unter KRITIS-Stromversorgung.

Wir arbeiten für Krankenhäuser, Kliniken, MVZ, Pflegeeinrichtungen, Labore und den Rettungsdienst. Hinweise für kleinere Einrichtungen finden Sie auf unseren Seiten zur Notstromversorgung für Arztpraxen und zur Notstromversorgung für Apotheken.

Die Fristen ergeben sich aus den einschlägigen Normen, den Herstellervorgaben und den Vorgaben Ihrer Einrichtung. Wir stellen mit Ihnen einen Prüf- und Wartungsplan auf und dokumentieren jede Prüfung. Warum regelmäßige Wartung auch rechtlich relevant ist, lesen Sie in unserem Beitrag zur Wartungspflicht bei USV-Anlagen.

Ihr Ansprechpartner

Lassen Sie uns Ihr Vorhaben besprechen.

Stefan Wirth, Geschäftskundenbetreuer bei AKKURAT

Stefan Wirth

Geschäftskundenbetreuer
0351 8304437
Regional für Sie im Einsatz – von Jena bis Görlitz, vom Erzgebirge bis Berlin. Nennen Sie uns Ihren Standort. Wir stimmen Einsatzmöglichkeiten und Serviceumfang mit Ihnen ab.

Ihre Anfrage

Nennen Sie uns die Art Ihrer Einrichtung, die betroffenen Bereiche – zum Beispiel OP, Intensivstation oder Labor – und ob bereits USV, BSV oder ein Aggregat vorhanden sind. Bei Bestandsanlagen helfen Hersteller, Typ und Baujahr.




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