IT & Rechenzentren

USV im Rechenzentrum: redundant geplant, im Betrieb wartbar

Eine USV im Rechenzentrum überbrückt Netzstörungen, bis die Netzersatzanlage übernimmt – und sie muss sich warten lassen, ohne dass Server abgeschaltet werden. AKKURAT plant, errichtet und betreut die Stromversorgung von Rechenzentren und Serverräumen.
Planung, Errichtung und Service aus Radebeul bei Dresden.
Regional für Sie im Einsatz – von Jena bis Görlitz, vom Erzgebirge bis Berlin.

Welche Lösung brauchen Sie für Ihre IT?

Neu planen

USV-Konzept für Rechenzentrum oder Serverraum

Für Neubau, Erweiterung oder Umzug legen wir Leistung, Redundanz und Autonomiezeit fest und stimmen die USV auf Verteilung, Klimatisierung und Netzersatz ab.
Bestand betreuen

Wartung und Batterietausch im laufenden Betrieb

Wir warten bestehende USV-Systeme, tauschen Batterien und Lüfter nach Herstellervorgabe und planen Eingriffe so, dass die IT-Last durchgehend versorgt bleibt.
Länger absichern

Netzersatzanlage für längere Netzausfälle

Die Batterien einer USV halten nur begrenzte Zeit. Bei längeren Netzausfällen übernimmt ein Dieselaggregat – wir planen, errichten, warten und prüfen es.

Referenzkunden aus unserem Notstrombereich

Logo Flughafen Dresden
Logo Deutscher Bundestag
Logo Infineon
Logo Universitätsklinikum Dresden
Logo HZDR
Seit 1996

Erfahrung mit Notstrom

AKKURAT – Gesicherte Stromversorgungen GmbH.
Radebeul bei Dresden

Regional erreichbar

Persönliche Abstimmung für Ihr Projekt und Ihre Anlage.
Planung bis Service

Ein Ansprechpartner

Errichtung, Inbetriebnahme und Betreuung zusammengedacht.
Anforderungen

Was die Stromversorgung im Rechenzentrum leisten muss

In Rechenzentren und Serverräumen führt schon eine kurze Spannungsunterbrechung zu Neustarts, Datenverlust oder inkonsistenten Systemen. Entscheidend sind die IT-Last, die geforderte Verfügbarkeit und die Zeit, die ohne Netz überbrückt werden muss. Daraus ergibt sich, wie viel Redundanz sinnvoll ist.

Redundanz nach Bedarf

Bei N+1 ist ein USV-Modul mehr installiert, als die Last erfordert; bei 2N versorgen zwei unabhängige Pfade Server mit zwei Netzteilen. Welches Konzept passt, hängt von Ihren Verfügbarkeitszielen und vom Budget ab.

Autonomie bis zum Start des Aggregats

Die Batterien müssen die Last tragen, bis die Netzersatzanlage gestartet und zugeschaltet ist – mit Reserve für Verzögerungen beim Start. Ohne Aggregat bemisst sich die Autonomie an der Zeit für ein geordnetes Herunterfahren.

Wartung ohne Abschaltung

Ein externer Wartungsbypass oder ein modularer Aufbau erlaubt es, Komponenten zu tauschen, während die IT-Last weiter versorgt wird. Das sollte schon in der Planung festgelegt werden – nachträglich ist es deutlich aufwendiger.
Technischer Überblick

Wie USV, Netzersatz und Monitoring zusammenwirken

Die Notstromversorgung im Rechenzentrum arbeitet in Stufen: Die USV übernimmt ohne Unterbrechung, die Netzersatzanlage sichert längere Ausfälle ab, und das Monitoring meldet Abweichungen frühzeitig. Belastbar wird das Konzept erst, wenn alle Stufen aufeinander abgestimmt sind.

Online-USV und modulare Systeme

Doppelwandler-USV versorgen die IT-Last dauerhaft über den Wechselrichter und gleichen Netzstörungen ohne Umschaltpause aus. Modulare Systeme wachsen mit der Last und lassen sich mit einem zusätzlichen Modul redundant auslegen. Als zertifizierter Riello-Partner planen und warten wir solche Systeme.

Netzersatzanlage mit automatischem Start

Fällt das Netz länger aus, startet das Dieselaggregat automatisch und versorgt die USV sowie weitere Verbraucher wie die Klimatisierung. Wichtig sind die Abstimmung zwischen USV-Eingang und Generator und regelmäßige Probeläufe unter Last.

Monitoring und Fernüberwachung

Die meisten USV-Systeme geben ihren Zustand über eine Netzwerkkarte weiter, etwa per SNMP an DCIM- oder Monitoring-Systeme. Nach Vereinbarung fragt AKKURAT den Anlagenzustand zusätzlich stündlich über IoT-Router ab.

Wie viel Autonomiezeit braucht die USV?
Mit Netzersatzanlage reicht es in vielen Fällen, die Zeit bis zur sicheren Lastübernahme durch das Aggregat plus Reserve zu überbrücken. Ohne Aggregat bestimmt die Dauer eines geordneten Herunterfahrens die Batteriegröße. Wie sich Leistung und Autonomie ermitteln lassen, zeigt unser Beitrag zur USV-Berechnung.

Lithium-Ionen oder Blei-Batterien?
Lithium-Ionen-Batterien sind leichter und kompakter und werden zunehmend auch in USV-Systemen eingesetzt; Blei-Batterien sind seit Jahrzehnten etabliert und in vielen Bestandsanlagen verbaut. Welche Technik zu Ihrem Raum, Ihren Brandschutzvorgaben und Ihren Lebenszykluskosten passt, prüfen wir im Einzelfall. Mehr dazu auf unserer Seite zu stationären Batterieanlagen.

Planung & Errichtung

Von der Lastaufnahme bis zur Inbetriebnahme

Wir erfassen die tatsächliche IT-Last, prüfen die vorhandene Verteilung und legen mit Ihnen Redundanz, Autonomie und Erweiterungsreserve fest. Wo belastbare Werte fehlen, liefert eine Lastgangmessung die Grundlage. Zu unseren Kunden zählen unter anderem das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und Infineon.

Das klären wir mit Ihnen

  • IT-Last heute und geplante Erweiterungen
  • Redundanzkonzept: N, N+1 oder 2N
  • Autonomiezeit bis zur Lastübernahme durch die NEA
  • Wartungsbypass und Einbindung in die Verteilung
  • Meldungen an Monitoring und Gebäudeleittechnik
Wartung & Betreuung

Betreuung, die zum Dauerbetrieb passt

Wartungen im Rechenzentrum stimmen wir mit Ihnen so ab, dass die IT-Last über Bypass oder redundante Module versorgt bleibt. Wir melden uns aktiv, wenn Batterien oder Lüfter nach Herstellervorgabe fällig werden, Ersatzteile abgekündigt sind oder sich die Last verändert hat.
Ein 24/7-Service und Reaktionszeiten ab 2 Stunden sind nach Vereinbarung möglich – je nach Standort und separat vereinbartem Serviceumfang.

Service passend zu Ihrem Betrieb

Fernmonitoring nach Vereinbarung
Optional sind stündliche Zustandsabfragen über einen IoT-Router möglich. Anbindung, Auswertung und Vorgehen bei Auffälligkeiten stimmen wir vorab ab.
24/7 und Reaktionszeiten ab 2 Stunden
Je nach Standort und separat vereinbartem Serviceumfang möglich. Diese Leistungen gehören nicht zum Standardumfang.
Gut zu wissen

Häufige Fragen zur USV im Rechenzentrum

N steht für die Leistung, die die Last benötigt. Bei N+1 ist eine zusätzliche Einheit installiert, die den Ausfall einer anderen auffängt. Bei 2N ist die gesamte Versorgung doppelt vorhanden und auf getrennte Pfade verteilt. Mehr Redundanz erhöht die Ausfallsicherheit, aber auch Platzbedarf und Kosten.

Neben den allgemeinen Errichtungsnormen beschreibt die Normenreihe DIN EN 50600 Anforderungen an die Infrastruktur von Rechenzentren. Teil 2-2 behandelt die Stromversorgung und -verteilung und unterscheidet Verfügbarkeitsklassen. Welche Klasse Sie anstreben, legen Sie als Betreiber fest – wir berücksichtigen sie in der Planung. Für Betreiber kritischer Anlagen können weitere Vorgaben hinzukommen, siehe KRITIS-Stromversorgung.

Eine USV überbrückt mit ihren Batterien nur eine begrenzte Zeit. Soll der Betrieb auch bei längeren Netzausfällen weiterlaufen, ist ein Dieselaggregat die übliche Ergänzung. Den Zusammenhang erklärt unser Beitrag zu Notstrom, Netzersatzanlage und USV.

Ja, wenn die Anlage dafür ausgelegt ist – etwa mit externem Wartungsbypass oder redundanten Modulen. Ohne diese Vorkehrungen ist für manche Arbeiten eine Abschaltung oder ein Betrieb am ungeschützten Netz nötig. Bei bestehenden Anlagen prüfen wir, ob sich ein Bypass nachrüsten lässt.

Ja, auch wenn sie von einem anderen Hersteller stammt – die meisten Fabrikate können wir warten. Nennen Sie uns Hersteller, Typ und Baujahr, dann prüfen wir Serviceumfang und Ersatzteilverfügbarkeit. Einzelgeräte für Rack oder Arbeitsplatz finden Sie außerdem in unserem Onlineshop.

Ihr Ansprechpartner

Lassen Sie uns Ihr Vorhaben besprechen.

Stefan Wirth, Geschäftskundenbetreuer bei AKKURAT

Stefan Wirth

Geschäftskundenbetreuer
0351 8304437
Regional für Sie im Einsatz – von Jena bis Görlitz, vom Erzgebirge bis Berlin. Nennen Sie uns Ihren Standort. Wir stimmen Einsatzmöglichkeiten und Serviceumfang mit Ihnen ab.

Ihre Anfrage

Nennen Sie uns die IT-Last in kW, das gewünschte Redundanzkonzept und ob bereits eine Netzersatzanlage vorhanden ist. Bei bestehenden Anlagen helfen Hersteller, Typ und Baujahr der USV.




    0 / 2000


    Warenkorb