Lastmanagement & Spitzenlastreduzierung

Lastspitzenkappung: teure Leistungsspitzen gezielt abfangen

Bei der Lastspitzenkappung übernimmt ein Batteriespeicher kurze Verbrauchsspitzen, sodass weniger Leistung aus dem Netz bezogen wird. AKKURAT misst Ihre Spitzen, legt den Speicher aus, nimmt ihn in Betrieb und betreut ihn.
Planung, Errichtung und Service aus Radebeul bei Dresden.
Regional für Sie im Einsatz – von Jena bis Görlitz, vom Erzgebirge bis Berlin.

Wo stehen Sie beim Thema Lastspitzen?

Erst messen

Lastspitzen erfassen und auswerten

Ohne Messwerte lässt sich kein Speicher sinnvoll auslegen. Wir zeichnen Ihren Verbrauch über einen repräsentativen Zeitraum auf und zeigen, wann, wie hoch und wie lange Spitzen auftreten.
Speicher planen

Speicher zur Lastspitzenkappung auslegen

Liegen Messwerte vor, bestimmen wir Schwellwert, Leistung und Kapazität des Speichers. Anschließend liefern und montieren wir die Anlage und nehmen sie in Betrieb.
Bestand betreuen

Bestehenden Speicher warten lassen

Sie betreiben bereits einen stationären Speicher? Wir übernehmen Wartung und Betreuung. Ob das auch für Anlagen anderer Anbieter möglich ist, prüfen wir im Einzelfall.

Referenzkunden aus unserem Notstrombereich

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Seit 1996

Erfahrung mit Notstrom

AKKURAT – Gesicherte Stromversorgungen GmbH.
Radebeul bei Dresden

Regional erreichbar

Persönliche Abstimmung für Ihr Projekt und Ihre Anlage.
Planung bis Service

Ein Ansprechpartner

Errichtung, Inbetriebnahme und Betreuung zusammengedacht.
Kostentreiber

Warum kurze Leistungsspitzen ein ganzes Jahr kosten

Bei leistungsgemessenen Kunden zählt nicht nur, wie viel Strom insgesamt verbraucht wird, sondern auch, wie viel Leistung gleichzeitig anliegt. Schon wenige Minuten, in denen mehrere große Verbraucher zusammen anlaufen, können die Netzkosten deutlich erhöhen. Ein durchdachtes Lastspitzenmanagement setzt genau dort an.

Der Leistungspreis im Netzentgelt

Nach derzeitiger Regelung zahlen leistungsgemessene Kunden neben dem Arbeitspreis einen Leistungspreis je Kilowatt. Bemessen wird er in der Regel an der höchsten Viertelstundenleistung im Abrechnungsjahr – eine einzelne Spitze wirkt also auf das ganze Jahr.

Netzentgelte senken: atypische Netznutzung

Liegt Ihre Höchstlast außerhalb der Hochlastzeitfenster des Netzbetreibers, kann derzeit ein individuelles Netzentgelt in Betracht kommen. Ein Speicher kann helfen, die Last in diesen Zeitfenstern gezielt zu senken.

Grenzen des Netzanschlusses

Neue Maschinen oder Ladepunkte für Elektrofahrzeuge erhöhen die benötigte Leistung. Ob ein Speicher Spitzen so weit abfängt, dass der vorhandene Anschluss ausreicht, lässt sich anhand der Messwerte prüfen und mit dem Netzbetreiber abstimmen.
Technischer Überblick

So funktioniert die Lastspitzenkappung mit Speicher

Beim Peak Shaving mit Batteriespeicher überwacht eine Regelung laufend den Netzbezug. Steigt er über einen festgelegten Schwellwert, entlädt sich der Speicher und deckt den Teil der Last darüber. In Zeiten mit geringer Last wird er wieder geladen.

Messen: Spitzen sichtbar machen

Grundlage ist eine Messung des Verbrauchs in Viertelstunden- oder feineren Intervallen. Sie zeigt, wie hoch die Spitzen sind, wie lange sie dauern und wie oft sie auftreten. Vorhandene Daten des Netzbetreibers beziehen wir mit ein.

Auslegen: Schwellwert, Leistung, Kapazität

Aus Höhe und Dauer der Spitzen ergeben sich die nötige Entladeleistung und die Kapazität des Speichers. Der Schwellwert wird so gewählt, dass zwischen zwei Spitzen genug Zeit zum Nachladen bleibt. Hinzu kommen Aufstellort, Netzanbindung und Einbindung in die Verteilung.

Betreiben: regeln, warten, nachjustieren

Nach der Inbetriebnahme arbeitet der Speicher automatisch. Ändert sich Ihr Verbrauch, etwa durch neue Anlagen, müssen Schwellwert und Kapazität überprüft werden. Wartung und Betreuung übernehmen wir.

Lohnt sich ein Speicher für meinen Betrieb?
Das hängt vor allem von Ihrem Lastprofil und der Höhe Ihres Leistungspreises ab. Wenige, kurze und hohe Spitzen lassen sich mit einem Speicher eher kappen als lang anhaltende hohe Last. Eine Messung und Auswertung Ihres Verbrauchs schafft dafür die Entscheidungsgrundlage.

Ersetzt der Speicher eine USV oder Netzersatzanlage?
Nein. Ein Speicher zur Spitzenkappung soll Kosten senken, eine USV soll Verbraucher bei Netzstörungen unterbrechungsfrei weiterversorgen. Ob sich beide Aufgaben in einem System verbinden lassen, kann je nach System geprüft werden. Mehr zur Absicherung von Produktionsanlagen finden Sie unter USV für die Industrie.

Planung & Errichtung

Von der Messung bis zur Inbetriebnahme

Wir werten Ihre Verbrauchsdaten aus, legen mit Ihnen den Schwellwert fest und dimensionieren den Speicher passend zu Höhe und Dauer Ihrer Spitzen. Anschließend liefern und montieren wir die Anlage, binden sie in Ihre Verteilung ein und nehmen sie in Betrieb.

Das klären wir mit Ihnen

  • Höhe, Dauer und Häufigkeit Ihrer Leistungsspitzen
  • Schwellwert für den Netzbezug
  • Entladeleistung und Kapazität des Speichers
  • Aufstellort und Einbindung in die Verteilung
  • Hochlastzeitfenster und Abrechnung Ihres Netzbetreibers
Wartung & Betreuung

Betreuung über die Inbetriebnahme hinaus

Wir warten Ihren Speicher und melden uns aktiv, wenn eine Wartung fällig wird oder Komponenten nach Herstellervorgabe getauscht werden müssen. Kommen neue Verbraucher hinzu, prüfen wir mit Ihnen, ob Schwellwert und Speichergröße noch passen.
Betreiben Sie bereits einen Speicher eines anderen Anbieters, prüfen wir im Einzelfall, ob wir Wartung und Betreuung übernehmen können.

Wichtige Hinweise

Erst messen, dann auslegen
Grundlage jeder Speicherauslegung ist eine Messung Ihres Verbrauchs. Vorhandene Daten Ihres Netzbetreibers beziehen wir ein.
24/7 und Reaktionszeiten ab 2 Stunden
Je nach Standort und separat vereinbartem Serviceumfang möglich. Diese Leistungen gehören nicht zum Standardumfang.
Gut zu wissen

Häufige Fragen zur Lastspitzenkappung

Der englische Begriff heißt wörtlich „Spitzen abrasieren“. Ein Batteriespeicher gibt immer dann Energie ab, wenn der Netzbezug einen festgelegten Schwellwert überschreitet, und lädt in Zeiten mit geringer Last nach. Für das Netz sieht der Betrieb dadurch so aus, als läge die Höchstlast niedriger.

Bei leistungsgemessenen Kunden – in der Regel ab einem Jahresverbrauch von mehr als 100.000 kWh – berechnet der Netzbetreiber nach derzeitiger Regelung neben dem Arbeitspreis einen Leistungspreis je Kilowatt. Maßgeblich ist meist die höchste Viertelstundenleistung im Abrechnungsjahr. Wie hoch der Leistungspreis ist, hängt vom Netzbetreiber, von der Spannungsebene und von der Benutzungsdauer ab; die Werte stehen im Preisblatt Ihres Netzbetreibers.

Nach derzeitiger Regelung (§ 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV) kann mit dem Netzbetreiber ein individuelles Netzentgelt vereinbart werden, wenn die eigene Höchstlast vorhersehbar erheblich von der Höchstlast im Netz abweicht – vereinfacht: wenn sie außerhalb der Hochlastzeitfenster liegt, die der Netzbetreiber jährlich veröffentlicht. Dafür gelten Erheblichkeitsschwellen und weitere Voraussetzungen. Die Bundesnetzagentur überarbeitet die Netzentgeltsystematik derzeit grundlegend; die StromNEV soll ab 2029 durch neue Festlegungen ersetzt werden, und wie es mit dieser Sonderregelung weitergeht, ist noch offen. Ob ein individuelles Netzentgelt für Sie in Frage kommt, klären Sie bitte mit Ihrem Netzbetreiber oder Ihrem Energieberater – wir liefern dafür die technischen Grundlagen.

Das ergibt sich aus Ihren Messwerten: Die Höhe der Spitzen über dem Schwellwert bestimmt die nötige Entladeleistung, ihre Dauer die Kapazität. Wichtig ist auch, wie schnell aufeinanderfolgende Spitzen auftreten, denn dazwischen muss der Speicher nachladen. Ohne belastbare Daten empfehlen wir zuerst eine Lastgangmessung und Analyse.

Technisch ist das bei manchen Systemen möglich, aber nicht bei allen – und ein Speicher, der für Spitzen entladen wird, steht in diesem Moment nicht voll für die Notversorgung bereit. Ob eine Kombination für Ihren Betrieb sinnvoll ist, kann je nach System geprüft werden. Für Verbraucher, die bei Netzausfall unterbrechungsfrei weiterlaufen müssen, sind USV-Anlagen und Netzersatzanlagen die eigentliche Lösung.

Ihr Ansprechpartner

Lassen Sie uns Ihr Vorhaben besprechen.

Stefan Wirth, Geschäftskundenbetreuer bei AKKURAT

Stefan Wirth

Geschäftskundenbetreuer
0351 8304437
Regional für Sie im Einsatz – von Jena bis Görlitz, vom Erzgebirge bis Berlin. Nennen Sie uns Ihren Standort. Wir stimmen Einsatzmöglichkeiten und Serviceumfang mit Ihnen ab.

Ihre Anfrage

Nennen Sie uns Ihren Jahresverbrauch, ob Ihr Anschluss leistungsgemessen ist und – falls bekannt – Ihre Jahreshöchstleistung. Hilfreich sind außerdem die Netzentgeltabrechnung Ihres Netzbetreibers und Angaben zu geplanten neuen Verbrauchern.




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