Lastspitzenkappung: teure Leistungsspitzen gezielt abfangen
Regional für Sie im Einsatz – von Jena bis Görlitz, vom Erzgebirge bis Berlin.
Wo stehen Sie beim Thema Lastspitzen?
Lastspitzen erfassen und auswerten
Speicher zur Lastspitzenkappung auslegen
Bestehenden Speicher warten lassen
Erfahrung mit Notstrom
Regional erreichbar
Ein Ansprechpartner
Warum kurze Leistungsspitzen ein ganzes Jahr kosten
Der Leistungspreis im Netzentgelt
Netzentgelte senken: atypische Netznutzung
Grenzen des Netzanschlusses
So funktioniert die Lastspitzenkappung mit Speicher
Messen: Spitzen sichtbar machen
Auslegen: Schwellwert, Leistung, Kapazität
Betreiben: regeln, warten, nachjustieren
Lohnt sich ein Speicher für meinen Betrieb?
Das hängt vor allem von Ihrem Lastprofil und der Höhe Ihres Leistungspreises ab. Wenige, kurze und hohe Spitzen lassen sich mit einem Speicher eher kappen als lang anhaltende hohe Last. Eine Messung und Auswertung Ihres Verbrauchs schafft dafür die Entscheidungsgrundlage.
Ersetzt der Speicher eine USV oder Netzersatzanlage?
Nein. Ein Speicher zur Spitzenkappung soll Kosten senken, eine USV soll Verbraucher bei Netzstörungen unterbrechungsfrei weiterversorgen. Ob sich beide Aufgaben in einem System verbinden lassen, kann je nach System geprüft werden. Mehr zur Absicherung von Produktionsanlagen finden Sie unter USV für die Industrie.
Von der Messung bis zur Inbetriebnahme
Das klären wir mit Ihnen
- Höhe, Dauer und Häufigkeit Ihrer Leistungsspitzen
- Schwellwert für den Netzbezug
- Entladeleistung und Kapazität des Speichers
- Aufstellort und Einbindung in die Verteilung
- Hochlastzeitfenster und Abrechnung Ihres Netzbetreibers
Betreuung über die Inbetriebnahme hinaus
Wichtige Hinweise
Grundlage jeder Speicherauslegung ist eine Messung Ihres Verbrauchs. Vorhandene Daten Ihres Netzbetreibers beziehen wir ein.
Je nach Standort und separat vereinbartem Serviceumfang möglich. Diese Leistungen gehören nicht zum Standardumfang.
Häufige Fragen zur Lastspitzenkappung
Was bedeutet Peak Shaving mit Batteriespeicher?
Der englische Begriff heißt wörtlich „Spitzen abrasieren“. Ein Batteriespeicher gibt immer dann Energie ab, wenn der Netzbezug einen festgelegten Schwellwert überschreitet, und lädt in Zeiten mit geringer Last nach. Für das Netz sieht der Betrieb dadurch so aus, als läge die Höchstlast niedriger.
Wie wirkt sich eine Lastspitze auf den Leistungspreis aus?
Bei leistungsgemessenen Kunden – in der Regel ab einem Jahresverbrauch von mehr als 100.000 kWh – berechnet der Netzbetreiber nach derzeitiger Regelung neben dem Arbeitspreis einen Leistungspreis je Kilowatt. Maßgeblich ist meist die höchste Viertelstundenleistung im Abrechnungsjahr. Wie hoch der Leistungspreis ist, hängt vom Netzbetreiber, von der Spannungsebene und von der Benutzungsdauer ab; die Werte stehen im Preisblatt Ihres Netzbetreibers.
Was ist atypische Netznutzung?
Nach derzeitiger Regelung (§ 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV) kann mit dem Netzbetreiber ein individuelles Netzentgelt vereinbart werden, wenn die eigene Höchstlast vorhersehbar erheblich von der Höchstlast im Netz abweicht – vereinfacht: wenn sie außerhalb der Hochlastzeitfenster liegt, die der Netzbetreiber jährlich veröffentlicht. Dafür gelten Erheblichkeitsschwellen und weitere Voraussetzungen. Die Bundesnetzagentur überarbeitet die Netzentgeltsystematik derzeit grundlegend; die StromNEV soll ab 2029 durch neue Festlegungen ersetzt werden, und wie es mit dieser Sonderregelung weitergeht, ist noch offen. Ob ein individuelles Netzentgelt für Sie in Frage kommt, klären Sie bitte mit Ihrem Netzbetreiber oder Ihrem Energieberater – wir liefern dafür die technischen Grundlagen.
Wie groß muss der Speicher sein?
Das ergibt sich aus Ihren Messwerten: Die Höhe der Spitzen über dem Schwellwert bestimmt die nötige Entladeleistung, ihre Dauer die Kapazität. Wichtig ist auch, wie schnell aufeinanderfolgende Spitzen auftreten, denn dazwischen muss der Speicher nachladen. Ohne belastbare Daten empfehlen wir zuerst eine Lastgangmessung und Analyse.
Kann der Speicher auch Notstrom liefern?
Technisch ist das bei manchen Systemen möglich, aber nicht bei allen – und ein Speicher, der für Spitzen entladen wird, steht in diesem Moment nicht voll für die Notversorgung bereit. Ob eine Kombination für Ihren Betrieb sinnvoll ist, kann je nach System geprüft werden. Für Verbraucher, die bei Netzausfall unterbrechungsfrei weiterlaufen müssen, sind USV-Anlagen und Netzersatzanlagen die eigentliche Lösung.
Lassen Sie uns Ihr Vorhaben besprechen.
Stefan Wirth
0351 8304437